02.05.2015 12:19

Endlich: Rot-grün verbietet das Erschießen von Hauskatzen in NRW

Wir haben lange darauf gewartet, doch nun ist es endlich soweit: Gegen den erbitterten Widerstand der Jägerschaft (wir berichteten mehrfach an dieser Stelle sowie in unserem Magazin „Tierschutz in Wuppertal“ und waren vielen Anfeindungen ausgesetzt) ist in Nordrhein-Westfalen das Erschießen von Hauskatzen dank des neuen ökologischen Jagdgesetzes (ÖJG) ab dem 1. Juli 2015 verboten. Wie eben bekannt wurde, hat die rot-grüne Mehrheit zusammen mit der Piratenpartei mit 137 von 226 Stimmen für das Gesetz gestimmt.

Bisher galt bundesweit das Gesetz, dass Katzen als „wildernde Haustiere“ erschossen werden können, wenn sie sich mehr als 200 bzw. 300 Meter (je nach Bundesland) vom nächsten Wohnhaus entfernt haben. Jährlich fallen dem rund 40.000 Hauskatzen zum Opfer, davon waren es bislang ca. 7.500 Katzen allein in NRW. Dass durch das Erschießen einer Hauskatze nicht nur dem Tier selber, sondern auch der Familie, zu der das Tier gehört, immenses Leid zugefügt wird, ist unumstritten. Meist erfahren die Halter nichts von dem Schicksal ihres Lieblings und machen sich über Wochen und Monate Sorgen. Das Verbot des Haustierabschusses in NRW ist für tausende Tiere und ihre Menschen eine große Erleichterung.

Für die Jäger bringt das ÖJG in NRW weitere erhebliche Einschränkungen mit sich. Wie der Bundesverband der Tierversuchsgegner "Menschen für Tierrechte" berichtet, ist neben dem Verbot besonders tierquälerischer Jagdpraktiken auch die Liste mit den zur Jagd freigegebenen Tieren nach Gattungen und Arten neu sortiert und von 100 auf 29 reduziert worden.

Quellen: VIER PFOTEN, Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

Sorgentiere
Tierheim Wuppertal

BAX

Fröhliches Powerpaket wünscht sich Menschen mit viel Hundeerfahrung

Mohrli und Lustig

Ältere Herren suchen eine neue Heimat

FINE

Sensible Schäferhund-Mix-Hündin sucht Ruhe und Sicherheit